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Lebhaftes und lachendes Uscio in seiner glücklichen Position, dem Golfo
Paradiso hingeneigt der seinerseits extreme Klima unterschiede abmildert. Von Wäldern
umgeben, bietet Uscio seinen Besuchern den Genuß prickelnder Luft, die den
Organismus anregt. Hier kommt man gerne wieder hin. Ein
Wunder, daß Carlo Arnaldi 1906 hier seine Gesundheitskolonie gründete? Uscio
ist stolz auf seine Vergangenheit, die sich im Nebel der Vorzeit verliert. Schon
damals war der Ort eine obligatorische Etappe im Warenaustausch zwischen dem
Fontanabuona - Tal und der Küste. Heute dagegen ist es Teil eines touristischen
Programms, das die Lebendigkeit
der Küste mit der Stille der Hügel zu vereinen weiß. Die Wanderwege sind
leicht zu erreichen, der Aufenthalt harmonisch und
geprägt von der genußvollen lokalen Küche mit allen ihren Traditionen. Wie z. B. die aus
Kastanienmehl gemachten "troffie matte".
Die bedeutende romanische Pfarrkirche
aus dem 12. Jahrhundert zeugt in ihrer lombardischen Stilgestaltung und der
Namensgebung (Sant’Ambrogio) von den antiken Banden mit Mailand. Sehenswert
ist u.a. eine buntbemalte Holzstatue aus dem 15. Jahrhundert.
Am Monte Borgo finden sich Spuren ältester
Terrassierungsarbeiten (10. jh. v.Chr.)
mit den für das ligurische Landschaftsbild typischen Trockenmauern.
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